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Blog des Salzkammergutes

DAS ZAPPELPHILIPP-SYNDROM

| Autor Katarina | 21 Views

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Mehrere User haben mich gebeten, etwas über die richtig zusammengesetzte Ernährung zu schreiben. Der wichtigste Baustein für unsere Gesundheit ist die richtige, nach ernährungsphysiologischen Grundsätzen zusammengesetzte Ernährung, die folgendermaßen aussieht: Essen Sie täglich viel Rohkost aus Wurzel-, Blatt- u. Stängelgemüse, Rohobst (bei Darmbeschwerden leicht dämpfen!), Frischkornmüsli (kein Fertigprodukt), Vollkornbrot (nur dünnen Brotbelag), Vollkornspeisen, Vollkornteigwaren, Kartoffeln, Reis, Hafer, Hirse, Buchweizen, Dinkel, Dinkelgrieß, Amaranth, Quinoa, Kamut, Butter, kalt gepresste Öle, verschiedene Nüsse. Zum Süßen Trockenfrüchte, Honig und Ahornsirup. Reichlich Zwiebeln, Knoblauch, Würzkräuter und wenig Salz verwenden. Essen Sie nur wenig Milch und Milchprodukte; Camembert, Roh- und Schimmelkäse sind besser als scharfe Hartkäsearten. Ideal sind Schaf- und Ziegenkäse, ev. 2 x pro Woche Fisch, wenn Fleisch dann 1-2 x pro Woche Geflügel, Lamm und Wild. Die Menge sollte immer kleiner als die Beilage sein. Nicht mehr als 3 Eier pro Woche. Als Basendepot essen Sie täglich 2-3 Esslöffel Mung(o)bohnen (grüne Sojabohnen)-Keimlinge (Bild 1).

Nehmen Sie Mehlspeisen, Alkohol, Bohnenkaffee, Schwarztee, gebackene und gebratene Speisen nur sehr selten und dann nur zu besonderen Anlässen zu sich. Trinken Sie reichlich reines Wasser, mindestens 1 Liter täglich, um die Stoffwechselsalze zu lösen und auszuschwemmen, außerdem Kräutertees und verdünnte Natursäfte. Insgesamt 2 – 2 1/2 Liter Flüssigkeit täglich.

ACHTUNG: Durch starkes kochen, braten, in Fett herausbacken und grillen wird jedes basische Lebensmittel zu einem Säurespender. Dämpfen und garen Sie Ihre Speisen. Die erhitzten Fette und Eiweiße (Fleisch, Fisch, Wurst…) sind nicht nur krebserregend, sondern sind mit Schuld an den verschiedenen Zivilisationskrankheiten wie z.B. Fettsucht (Adipositas), Diabetes, Leber-Galle-Magen-Darm-Bauchspeicheldrüse-Herz-Kreislauferkrankungen uvm.

Viele Wissenschaftler und Ärzte, u.a. Prof. Dr. Werner Kollath, Prof. Dr. Bernaschek, Dr. Max Otto Bruker, die Prof. Cleave und Campball haben durch empirische Versuche folgendes herausgefunden: um der Übersäuerung vorzubeugen bzw. Ernährungssünden auszugleichen, sollte täglich mindestens 60 % rohe Basenkost gegessen werden.

Ein Großteil der Kinder, Jugendlichen und viele Erwachsene sind übernervös, unruhig, aggressiv, können nicht ruhig sitzen und leiden unter Konzentrationsmangel. Diesen Zustand nennt man das Zappelphilipp-Syndrom. Schuld daran sind die falsche Ernährung, vor allem die vielen Süßigkeiten und der übermäßige Genuss von tierischen Eiweißprodukten. Dadurch wird der ganze Organismus versäuert. Dagegen hilft basenüberschüssige Ernährung.

Am Samstag den 13. August findet die nächste meiner (Ischler Kräuterfee) Bergkräuterführungen 2011 in Bad Ischl statt – bitte unbedingt bei der Katrinseilbahn bis 10 Uhr am Veranstaltungstag anmelden. Weitere Bergkräuterführungen auf der Katrin 20.08., 10. und 24.09. und am 08.10.2011, Treffpunkt Talstation jeweils um 13 Uhr. Verschiedene Themen. Die nächsten Talkräuterführungen: 15. August (Achtung: nur bei diesem Termin Treffpunkt Kalvarienbergkirche 15 Uhr), 04. und 18. September 2011. Treffpunkt wieder um 14 Uhr  bei der Katrinseilbahn Talstation. Verschiedene Kostproben (kein Verkauf!) werden Sie zum Selbermachen anregen. Jeder Teilnehmer bekommt ein Gratis-Kräuterrezept – es zahlt sich aus, mitzumachen.

Tun Sie etwas, bevor Sie es tun müssen oder nicht mehr tun können.

© Alle Rechte bei Katarina Aslanidis und Kurt Reisenauer – Infos unter Tel. Nr.: 0664/4810366

1 Foto: © Kurt Reisenauer („ReiKu“)

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