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Blog des Salzkammergutes

PILZE IM VORMARSCH – Kranksein ohne Befund

| Autor Katarina | 14 Views

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Kürzlich warnte der deutsche Mykologe Dr. Hans-Jürgen Tietz, auf einem Expertenforum in Berlin vor einer unterschätzten Infektionskrankheit „Pilzbefall“ (candida Albicans), die sich wie eine Seuche rapide verbreitet. Schon jeder vierte Bürger leidet darunter, ohne es zu wissen.

Immer mehr Menschen leiden unter Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, chronische Bauchschmerzen, chronische Verstopfung abwechselnd mit Durchfällen, chronischen Schnupfen und Halsschmerzen, Verschleimung, Husten, chronischen Blasen- und Scheidenentzündungen (Juckreiz und Brennen), chronischen Kopf- und Rückenschmerzen, Ekzemen und Allergien, chronische Müdigkeit, Unruhe, Nervosität, depressive Stimmungen. Sie hasten von einem Arzt zum anderen. Der Auslöser für alle diese Beschwerden ist meist eine chronische Darmverpilzung. Da die Symptome sehr unterschiedlich und nicht typisch für Pilzerkrankungen sind, werden sie oft verkannt, so dass oft Ärzte und Patienten an der Rand der Verzweiflung getrieben werden.

Was ist die Ursache der Verpilzung?

Zur Pilzverbreitung im Menschen kommt es dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist und dadurch das Darmmilieu nicht mehr stimmt. Die Ursachen sind ernährungs-, umwelt- und lebensbedingt. Falsche Ernährungsgewohnheiten, Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementemangel, Dauerstress, nicht gelöste Probleme, Ärger mit den Mitmenschen, Unzufriedenheit, Trauerfälle, Therapien mit Antibiotika, Kortikoide, Entzündungshemmer, starke Östrogene uvm. schaffen ein pilzfreundliches Milieu. Zusätzlich entsteht eine Störung des Gleichgewichtes der guten und notwendigen Darmbakterien, die normal die Pilze im Zaun halten.

Der vermehrte Konsum von Süßigkeiten (auch zu viel Honig, Trockenfrüchte und Obst) und denaturierte, chemisierte Kohlenhydrate wirken noch als Zünder für Pilzexplosionen. Die „Pilz-Mafia“ hat zum Angriff auf unsere Gesundheit geblasen.

Kampf der „Pilz-Mafia“
- Ganz oben auf der Verbotsliste stehen mindestens 3 Wochen lang alle Süßungsmittel. Den Pilzen ist es nämlich völlig egal, ob sie ihr System mit Honig, süßem Obst, Trockenfrüchten oder den verschiedenen raffinierten Zuckerarten (auch Rohzucker) aufrechterhalten.
Irrtümlicherweise verbieten manche Ärzte und Heilpraktiker auch natürliche Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, weil sie aus Stärke (Polysacharide) bestehen. Doch finden die Pilze kaum Zugang zu ihnen, da sie mit reichlich Ballaststoffen verbunden sind und sie anders verstoffwechselt werden als denaturierte Kohlenhydrate. Ballaststoffe fördern die Verdauung, daher bleiben den Pilzen kaum Zeit, ihr Nahrungsquantum aus dem Speisebrei zu fischen und sie sterben ab.
- Auch Speisen mit süßem Obst z.B. Fruchtjoghurt, Obstsäfte, alle Sorten von Bier, Kuhmilchprodukte, auch Schimmelkäse, Gouda etc., jede Wurstsorte und Geräuchertes, Schokolade (Bild 1), Kuchen, Torten, Bonbons, Kekse, Speiseeis, alle denaturierten Mehle und Produkte daraus, alle in Fett gebratenen und gebackenen Gerichte, Wein, Liköre und Schnaps sind zu meiden.
Essen Sie reichlich basische Lebensmittel wie Rohkostsalate, Gemüse, Sauerkraut, gedämpfte oder gekochte Kartoffelgerichte, Butter, kalt gepresste Öle, reichlich Knoblauch (baut die guten Darmbakterien wieder auf), Zwiebeln, alle Kräuter (besonders pilzhemmend ist Ingwer, Thymian und Gewürznelke), hochwertiges Vollkornbrot, Dinkel, Hafer, Buchweizen, Hirse, Amaranth, Quinoa, Reis, Bohnen, Erbsen, Soja, Nüsse. Keine aromatisierten bzw. Früchte- sondern nur Kräutertees.
In geringen Mengen: Milchprodukte von Schaf oder Ziege, Eier, Fisch, Fleisch vom Lamm und Geflügel.
Tun Sie  etwas, bevor Sie es tun müssen oder nicht mehr können.

von KATARINA V. ASLANIDIS
© Alle Rechte bei Katarina Aslanidis und Kurt Reisenauer

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