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Blog des Salzkammergutes

Unsere schöne Heimat – die Drachenwand Eibensee Almkogel Runde

| Autor kurt | 93 Views

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Zufällig sprach ich mit einem Wanderkameraden über die sehr schönen Wanderungen, die es bei uns im Salzkammergut gibt. Dabei fiel auch das Wort Drachenwand. Gleich verabredeten wir einen Wandertermin um unseren Wunsch, die Glücksgefühlwanderrunde auf die Drachenwand, zum Eibensee und auf dem Almkogelgipfel, in die Tat umzusetzen.

Der Aufbruchtermin wurde auf 6 Uhr früh festgelegt. Fast pünktlich kam mein Wanderpartner Wolfgang zum ausgemachten Treffpunkt. Wir fuhren gleich über Strobl, St. Gilgen und Scharfling nach St. Lorenz. In der Nähe des Gasthauses Drachenwand parkten wir unser Fahrzeug. Der erste Blick zu unserem ersten Ziel war beeindruckend (Foto 1).
Wir machten uns auf den Weg und gingen an dem Gasthaus Drachenwand vorbei und bogen nach ca. 50 Meter rechts ab in Richtung zur Theklakapelle. Nach ca. 15 Minuten erreichten wir diese sehenswerte Kapelle (Bild 2).

Wir überquerten den Klausbach und dann ging es an das „Eingemachte“. Zuerst ging der Weg steil bergauf und dann erwarteten uns einige Leitern, die steil hinaufführten (Bild 3).
Die ersten Anstrengungen hatten wir hinter uns aber es wurde nicht viel leichter, denn wir mussten weiter steil bergauf gehen. Einen kleinen Rastplatz erreichten wir nach ca. 45 Minuten Aufstieg. Der erste wunderschöne Ausblick auf den Mondsee belohnte unsere Mühe.
Nach einer kurzen Trinkpause wanderten wir wieder ziemlich steil bergauf bis wir den ersten „Höhepunkt“ erreichten. Von da aus ging es nämlich wieder ca. 100 Höhenmeter ziemlich steil bergab, bis zum herrlichen Klausbachwasserfall (Bild 4). Nach diesem kurzen Bergabstück führte uns der Weg wieder bergauf. Kurze Zeit später kamen wir am Sattel an und bogen in einen stimmungsvollen Föhrenwald, der in uns ein wahres Glücksgefühl erzeugte (Bild 5).
Danach hatten wir die Wahl, das Drachenloch oben zu überqueren oder es zu umgehen. Wir entschlossen uns, da Wolfgang nicht ganz schwindelfrei war, dass er es umgeht und ich oben drüber gehe (Bild 6). Auch für mich ist es immer wieder eine Überwindung, diese nicht ungefährliche Stelle zu bezwingen, da man nicht umhin kann, bis tief zum Parkplatz (Ausgangspunkt) ins Tal zu blicken. Diese Überquerung ist nur vollkommen schwindelfreien Bergsteigern zu empfehlen.
Beim Gipfelkreuz der Drachenwand trafen wir uns wieder, glücklich und froh. Der Drachenwandgipfel befindet sich in 1060 m Seehöhe.
Eine kurze Trinkpause (Bild 7) bei einem sagenhaften Blick über den Mondsee zum Irrsee, zum Schafberg usw. ließ unsere angestrengten Muskeln etwas entspannen.
Nach ca. einer halben Stunde brachen wir wieder auf und gingen vorerst den gleichen Weg zurück. Beim Sattel bogen wir ein paar Meter vom Weg ab, um nochmals den Superblick über das Mondseeland zu genießen.
Ein kurzer Abstieg und dann gingen wir nicht mehr den vorherigen Weg zurück, sondern bogen rechts, in einen kleinen Jägersteig, der in Richtung Eibensee führte, ab. Ein interessanter Weg, der, oberhalb eines Forsthauses bis zur Forststraße, die von Fuschl zum Eibensee zu begehen ist, führte. Wir durchquerten das Wildmoos und erreichten nach einem kurzen Bergaufstück den idyllisch gelegenen Eibensee (Bild8). Hier machten wir eine kleine Rast und eine Naturmeditation.Gleich nach dem Eibensees verließen wir die Forststraße und gingen rechts, den Wanderweg hinauf. Dadurch ersparten wir uns den langen über Serpentinen hinaufführenden Marsch entlang der Forststraße.
Als wir die Forststraße wieder erreichten hätte es die Möglichkeit gegeben den Marienköpflaussichtspunkt (ca. 10 Minuten) zu besteigen. Da wir aber diesen Aussichtspunkt gut kannten, entschlossen wir uns, die Forststraße in Richtung Almkogel weiterzugehen. Nach einigen Bergauf- und Bergabstücken erreichten wir dann den Almkogel.
Das Bergpanorama beigeisterte uns beide genauso, wie zwei Bergsteigerinnen aus der Steiermark die mit großen Augen das Mondseeland, den Hochkönig, den König Dachstein, den Schafberg usw. betrachteten (9-12). Sie wiederholten immer wieder, dass sie so etwas Schönes noch nie gesehen hatten. Ihre Ehemänner seien auf die Drachenwand, den neuen Klettersteig, geklettert(Bild 13) und sie seien glücklich, dass sie sich entschieden hatten, inzwischen den Almkogel zu besteigen. Wenn man so viel Glück am Berg miterlebt, verspürt man selbst ein ungewöhnliches Glückgefühl.

Die Trennung von diesem besonderen Berggipfel mit der herrlichen Aussicht viel uns sehr schwer aber es wurde Zeit, den Abstieg anzutreten. Der Rückweg war wieder ziemlich steil und kniebelastend. Bei der Theklakapelle, bei der wir aufgestiegen waren, schloss sich der Kreis unserer Wanderrunde. Glücklich und zufrieden, die Drachenwand-Eibensee-Almkogelrunde geschafft zu haben, beendeten wir unsere schöne Wanderung.

Diese schöne aber nicht ungefährliche Wanderung kann ich allen empfehlen, die ein wenig Zeit haben, auch steil bergauf gehen können und wunderschöne Momente erleben wollen. Bergschuhe sind aus Sicherheitsgründen wichtig. Für die reine Gehzeit sollte man 4 bis 4 1/2 Stunden einplanen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Bergausflug bei schönem Kaiserwetter.

Falls Sie Kräuter in der Natur kennen lernen wollen: Am Sonntag den 18. September findet die letzte Kräuterführung 2011, mit der Ischler Kräuterfee in Bad Ischl, um die Ruine Wildenstein, statt. Treffpunkt 14 Uhr bei der Talstation der Katrinseilbahn. Verschiedene Kostproben (kein Verkauf!) werden Sie zum Selbermachen anregen. Jeder Teilnehmer bekommt ein Gratis-Kräuterrezept – es zahlt sich aus, mitzumachen.
Auf dem „G’sundberg Katrin“ gibt es dann noch am 24.09. „Lebensfreude und Wohlgefühl“ durch Qi Gong – Ba Duan Jin (Acht Schätze). Leichte Körper- und Atemübungen im Stehen für Körper, Seele und Geist und am 08.10.2011 „Energieaufbau und Vitalität tanken“ durch leichte Atem-, Augen-, Nacken- und Schulterübungen. Treffpunkt Talstation jeweils um 13 Uhr. Die Teilnahme ist im Seilbahnpreis enthalten. Bitte unbedingt bei der Katrinseilbahn bis 10 Uhr am Veranstaltungstag anmelden.

Infos: 0043/664/4810366
© Bericht und Fotos vom Naturfotografen Kurt Reisenauer 13 Fotos: © Kurt Reisenauer („ReiKu“)

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