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Grias di auf der Latschenalm – wo Schafe den Ton angeben :-)

| Autor areinthaler | 91 Views

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Heute würden wir euch gerne eine weitere Holleralm der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee vorstellen, die Latschenalm, welche ihren Gästen, wie es sich für eine Holleralm gehört ;-) ,  mit wundervollen Hollergerichten verwöhnt, aber vor allem auch für die köstlichen Lammspezialitäten bekannt ist.

Das traumhafte Panorama versüsst schon den Aufstieg...

Das traumhafte Panorama versüsst schon den Aufstieg...

Schon die Wanderung an sich lässt Herzen höher schlagen, denn “überwältigend” – das trifft es wohl um das Panorama zu beschreiben, dass sich auftut, lässt man erst die Waldgrenze hinter sich und wandert in Richtung des eigentlich als Skiberg bekannten Wieserhörndl in Krispl/Gaißau. Majestätisch erhebt sich da die Schmittenhöhe, der Schlenken und das beeindruckende Tennengebirge im Hintergrund. Und dieser traumhafte Ausblick lässt sich wohl wirklich am Besten von der Terrasse der Latschenalm geniessen. 1983 erbaut, liegt diese wunderschöne Almhütte, umgeben von saftigen grünen Wiesen, am Fuße des Wieserhörndls. Die ganzjährig bewirtschaftete Hütte, mit viel Liebe und Gastfreundlichkeit von Angela und Manfred Walkner geführt, befindet sich schon seit jeher im Familienbesitz der ortsansässigen Landwirtsfamilie. Zusätzlich zu der eigenen Landwirtschaft im Tal, ergibt das schon ein beträchtliches Arbeitspensum, welches die Beiden jedoch mit viel Leidenschaft und bester Laune bewältigen. Und selbst die Strapazen der umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten merkt man den Walkners kaum an, viel mehr ist es ihre herzliche Gastlichkeit und die Liebe zur Natur, die auffällt.

Wanderung mit Ausblick :-)....

Wanderung mit Ausblick :-) ....

Ein herzliches Willkommen...

Ein herzliches Willkommen...

...auf der sonnigen Terrasse der Latschenalm!

...auf der sonnigen Terrasse der Latschenalm!

Davon zeugt auch die Hütte selbst, naturbelassenes Lärchenholz lässt sie natürlich inmitten der Landschaft der Genossenschaftsalm wirken.

Insgesamt gibt es 20 Hütten, welche auf diesem Gebiet zum Gr0ßteil von Bauern betrieben werden, nur zwei davon sind neben der Latschenalm jedoch bewirtschaftet und so für Wanderer und Schifahrer geöffnet. So ergibt es sich von selbst, dass viele auf der Latschenalm einkehren, um sich vom Ehepaar Walkner mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Als gelernter Koch ist Manfred für das leibliche Wohl der Gäste zuständig, am wichtigsten dabei ist es ihm dabei nur regionale Produkte zu verwenden. Eine Philosophie die auch Angela teilt, stammt sie doch aus einer Landwirtsfamilie, die seit jeher auf Schafhaltung spezialisiert ist. Auch jetzt tummeln sich die Schafe und Lämmer rund um die Hütte und geniessen ihre Freiheit auf der Alm, ein Hauptgrund warum das Fleisch so köstlich schmeckt und von hervorragender Qualität ist. Da ist es nur verständlich, dass die Latschenalm nahezu berühmt für ihre Lammspezialitäten ist, so zählen das Lammragout und die Lammripperl zu den beliebtesten Speisen auf der Karte. Aber auch die Rindspezialitäten, die vom „Hausmetzger“ bezogen werden, sowie die, von ihm eigens für die Latschenalm kreierten Hauswürstel (Schweinsbratwürstel nach geheimer Rezeptur) sind ein Renner unter den Gästen. Natürlich sind auch alle übrigen Produkte von Bauern und Produzenten aus der Umgebung, wie etwa der köstliche Käse, der von der Adneter Dorfkäserei geliefert wird. Und nach so viel Deftigem darf natürlich ein Schnaps nicht fehlen, von einem bekannten Bauern gebrannt, hilft dieser hervorragend die Verdauung anzukurbeln.

Neben dem Service und dem Wohl ihrer Gäste, ist die Chefin selbst oft in der Küche anzutreffen, wo sie selbst Zirbenschnaps ansetzt, oder etwa neue Kreation erfindet, wie ein köstliches Zirbengelee.

Mit viel Liebe und Gastlichkeit...

...verwöhnen Angela und Manfred ihre Gäste.

Auf der sonnigen Terrasse schmeckts noch besser!

Ihre Sammelleidenschaft lebt sie natürlich nicht nur bei den Zirbenzapfen aus, und so werden im Frühjahr kiloweise Hollerblüten gepflückt und dann zu köstlichem Sirup verarbeitet, wobei da schon einmal 60 Liter Saft herauskommen können. Lachend erinnert sie sich, dass schon in ihrer Kindheit war das sogenannte „Hollerkracherl“ ein köstlicher Durstlöscher, der beim „Heigen“ als Belohnung diente. Deshalb ist das Verarbeiten der Blüten des Hollerstrauches für Angela eine Familientradition, die sie nur zu gerne weiterführt.

Natürlich dürfen süsse Leckereien auf der Latschenalm nicht fehlen, Hollerpofesen und Bauernkrapfen verführen in Kombination mit köstlicher Hollermarmelade zum Schlemmen. Aber auch andere, von Angela und ihrer Mutter eingekochte, zum Teil sehr kreative Marmeladen wie etwa Maracuja-Marille das schon erwähnte Zirbengelee finden sich auf der Speisekarte, und sind zum Beispiel Bestandteil des köstlichen Almfrühstücks.

...Natürliche Unwetterwarnung...:-)

...Natürliche Unwetterwarnung...:-)

...  und interessante Skigeschichte....

... und interessante Skigeschichte....

Holler und Käse? Ein geniales Duo lässt Gourmetherzen auf der Schnitzhofalm höher schlagen

| Autor areinthaler | 356 Views

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Schön langsam gehts ja in Richtung Herbst – eine wahrlich traumhafte Jahreszeit in den Regionen Wolfgangsee und Fuschlsee. Denn klare Fernsicht und stabiles Wetter, sowie die prächtig gefärbten Wälder laden zu eindrucksvollen Wanderungen ein. Dabei darf natürlich auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen, und so bieten die Holleralmen der beiden Regionen im Salzkammergut schmackhafte Köstlichkeiten und traditionelle Schmankerl die selbst müde Wanderer wieder munter machen und Kraft für weitere Höhenmeter geben.

Heute gibt es als “Holleralmen-Tipp” die Schnitzhofalm, eine Bergkäserei auf der Postalm gelegen.

Richtig idyllisch erhebt sich diese etwas über den restlichen Hütten des Almenplateaus. Idyllisch vor allem auch aufgrund der 400 Jahre alten Hütte, die schon seit jeher von der Familie Schnitzhofer bewirtschaftet wird. Heute führen Martina und Johann die Alm mit dazugehöriger Käserei und verköstigen nicht nur Wanderer mit ihrem schmackhaften Käse, sondern beliefern auch die umliegenden Almen und Gasthäuser mit ihren Produkten. Schnitt-, Weich,- und über das Jahr gereifter Bergkäse, sowie Butter werden in der Käserei produziert. Die Milch dazu stammt von den 20 Kühen, die rund um die Hütte weiden und dank des guten Grases und der würzigen Kräuter besonders schmackhafte Milch liefern. Das täglich frisch gebackene Brot, sowie geräucherte Wurst und Speck, ergänzen die auf der sonnigen Terrasse angebotene Almjause perfekt.

Auf der sonnigen Terrasse schmeckt natürlich...

Auf der sonnigen Terrasse schmeckt natürlich...

... der köstliche selbst gemachte Käse besonders gut!

... der köstliche selbst gemachte Käse besonders gut!

Als Mitglied der Holleralmen dürfen auf der Schnitzhofalm natürlich auch verschiedenste Hollerprodukte nicht auf der Karte fehlen, erfreuen sich diese doch nur all zu großer Beliebtheit. So wird fleissig in der Heimatgemeinde der Familie Schnitzhofer, Abtenau gepflückt, denn jener Strauch vor der Hütte würde den Bedarf an Blüten und Beeren nicht decken und so darf er die Gäste dafür mit seiner Blütenpracht und dem unverkennbaren Holler-Duft erfreuen.

Eher Glücks- als Blüten-und Beerenbringer... der Hollerstrauch vor der Hütte darf die Gäste mit Schönheit und Duft betören :-)!

Eher Glücks- als Blüten-und Beerenbringer... der Hollerstrauch vor der Hütte darf die Gäste mit Schönheit und Duft betören :-) !

Macht müde Wandererbeine wieder munter - die Hollereinreibe

Macht müde Wandererbeine wieder munter - die Hollereinreibe

Neben den beliebten Hollerpofesen finden vor allem die Palatschinken mit Hollergelee großen Anklang, welches von Oma Schnitzhofer nach einem traditionellen Rezept eingekocht wird. Aber auch in pikanter Kombination, als Begleiter zum würzigen Käse macht sich das fruchtige Gelee hervorragend.

Gegen den Durst genießen Gäste auf der Schnitzhofalm den erfrischenden Hollersaft, und nach einer deftigen Jause bringt der von Oma und Opa Schnitzhofer gebrannte Hollerschnaps die Verdauung auf Trab.

Zu besonderen Anlässen lassen sich die Schnitzhofers natürlich auch etwas Besonders einfallen, da gibt es neben der Almjause schmackhafte Fleischkrapfen und urige Unterhaltung in Form von Schuhplattlern.

Die wunderschöne Schnitzhofalm blickt auf eine 400-jährige Geschichte zurück

Die wunderschöne Schnitzhofalm blickt auf eine 400-jährige Geschichte zurück

... und bezaubert auch heute noch mit charmanter Gastfreundlichkeit!

... und bezaubert auch heute noch mit charmanter Gastfreundlichkeit!

In einem Land vor unserer Zeit – Mit dem Keltenzug zum Keltenbaumweg im Attergau – Blaue Zungen, umgedrehte Baumstämme, emanzipierte Keltinnen

| Autor Attermauserl | 32 Views

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"Bähh" - ganz blaue Zungen

„Schau mal, meine Zunge ist ganz blau!“ rief mir ein kleines Mädchen ganz aufgeregt zu und streckte mir die Zunge entgegen, gerade als ich am Bahnhof in Attersee am Attersee um 13:30 ankam. Das muss wohl am „Zaubertrank“ liegen, erklärte mir ein Erwachsener, der direkt neben dem Mädchen stand. Wir hatten noch 20 Minuten Zeit bevor der Keltenzug, das Attergauer Kinderprogramm der besonderen Art, um 13:50 abfuhr. Was uns erwartete waren emanzipierte Keltinnen, hosentragende Kelten, umgedrehte Baumstämme, ein Waldtelefon und vieles mehr. (weiterlesen…)

Die Holleralmen rund um den Fuschlsee und Mondsee – HEUTE die Waldhofalm, wo nicht nur Golfer entspannt genießen

| Autor areinthaler | 53 Views

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Da ja Gott sei Dank die Sonne wieder vom Himmel lacht, würden wir euch heute gerne einen weiteren Almentipp mit auf den weg geben. Dieses Mal stellen wir euch eine weitere Holleralm der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee vor, die, zum Hotel Ebner’s Waldhof gehörenden Waldhofalm in Fuschl am See, welche nicht nur durch die einfache Erreichbarkeit, sondern vor allem durch ihre einzigartige Lage punktet und wahrlich entspannte Momente garantiert. Denn ist diese auch gleichzeitig so etwas wie das Clubhaus des Golf Clubs Fuschl, welcher am Fuße des Schobers, und somit hoch über dem Fuschlsee liegt und durch die einzigartige natürliche Umgebung und einen traumhaften Ausblick besticht.

Hoch über dem Fuschlsee, idyllisch gelegen - die Waldhofalm

Hoch über dem Fuschlsee, idyllisch gelegen - die Waldhofalm

Doch natürlich ist die Waldhofalm nicht nur für Golfer zugänglich, sondern bietet auch für Ausflügler und Wanderer eine wunderschöne Zukehrmöglichkeit und köstliche Schmankerl. Dafür sorgt Daniel Leitner, selbst aus der Gegend stammend und nun seit sechs Jahren Chef der Alm. Diese gibt es an sich schon 15 Jahre (inklusive kleiner Golf-Übungsanlage), vor fünf Jahren wurde dann jedoch ein 9-Loch Golfplatz erbaut und somit der Grundstein für eine urige Alm mit sonniger Terrasse gelegt, auf der sich sowohl Golfer als auch nicht-golfende Gäste wohlfühlen.

Auch nicht-golfende Gäste sind auf der sonnigen Terrasse herzlich willkommen

Auch nicht-golfende Gäste sind auf der sonnigen Terrasse herzlich willkommen

Die originelle Einrichtung der Innenräume spiegelt auch Daniels Philosophie wieder, die Waldhofalm soll ein Almbetrieb bleiben, mit bodenständigen und vor allem regionalen Produkten, die in die Gegend passen. So finden sich keine Massenprodukte auf der Karte, wie etwa Softdrinks. Nur der Almdudler darf rauf, da hier einfach der Zusammenhang passt, wie Daniel mit einem Augenzwinkern erklärt. Dafür gibt es köstliche Säfte, die er von einem oberösterreichischen Obstbauern bezieht. Oder auch das angebotene Bier, welches von einer kleinen Brauerei aus Hof bei Salzburg stammt.

Humorvolle und originelle Einrichtung

Humorvolle und originelle Einrichtung

...wie etwa auch das "Bauernschach"

...wie etwa auch das "Bauernschach"

Vom Chef persönlich für gut befinden :-)..

Vom Chef persönlich für gut befinden :-) ..

Mit einem erfrischenden Bier schmeckts noch besser!

Mit einem erfrischenden Bier schmeckts noch besser!

Deshalb ist es für Daniel nur selbstverständlich auch Hollerprodukte anzubieten, ist er doch mit diesen aufgewachsen, da seine Mutter schon immer Saft und Marmelade aus der schmackhaften heimischen Pflanze hergestellt hat. Von ihr hat er sich auch einiges abgeschaut, von der richtigen Auswahl der Blüten oder Beeren, denn werden die Blüten im Frühsommer gepflückt, gibt es im Herbst natürlich keine Beeren mehr. So muss sorgfältig abgewogen werden, welcher Strauch Blüten- und welcher Strauch Beerenlieferant wird. Gepflückt wird rund um die Alm, aber auch in seiner Heimatgemeinde Thalgau, denn der Strauch vor der Waldhofalm würde eindeutig zu wenig Rohstoff für die Hollerköstlichkeiten bieten. So steht er nur zur Zierde und gibt Gästen mit seinen duftenden Blüten einen Vorgeschmack auf die angebotenen Hollerschmankerl. So etwa auf erfrischenden Hollerblütensirup, Apfel-Hollersaft, den sogenannten „Kaiserspritzer“, das für die Gegend typische Hollerkoch, Kompott und Pofesen mit Hollermarmelade. Diese und andere süße Sünden des Chefkochs des Hotels Ebners Waldhof, dessen Phantasie oft sehr kreative Köstlichkeiten entspringen, werden dann natürlich an die Waldhofalm geliefert und lassen sich am besten auf der sonnigen Terrasse oder in einem der bequemen Holzliegen genießen.

Und zum Abschluss gibt’s dann einen Hollerschnaps, nur aus medizinischen Gründen natürlich, denn dieser ist, auch das hat Daniel von seiner Mutter gelernt, äußerst gesund und eigentlich reine Medizin.

..lädt zum Liegenbleiben ein...

..lädt zum Liegenbleiben ein...

...deshalb kommen wir sicher gerne wieder :-)!

...deshalb kommen wir sicher gerne wieder :-) !

Besuch beim A – Bier: „Jo bei uns is ois a bisserl anders als wie bei de aundan“

| Autor Attermauserl | 380 Views

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(Beitrag von Simone) „Des Bier kannst da glei selber hoin, do hinten is die Saugstelle!“ Das war so ziemlich der erste Satz den ich hörte als ich das kleine A-Bierstüberl in Straß im Attergau betrat. Auf was ich mich da eigentlich eingelassen hatte wusste ich nicht, aber schon bald lernte ich Lothar kennen. Lothar – einer der A-Bier-Betreiber.

(weiterlesen…)