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Blog des Salzkammergutes
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Eine weitere Holleralm der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee freut sich auf ihre Gäste – die Reithütte auf der Genneralm

| Autor areinthaler | 149 Views

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Passend zu Beginn des verlängerten Wochenendes gibts heute einen weiteren Tipp für eine wunderschöne Wanderung auf eine der Holleralmen der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee.

Auf der traumhaften Genneralm gelegen, erwartet Wanderer die gemütliche Reithütte, in welcher sich die  Familie Mösenbichler liebevoll um ihre Gäste kümmert und diese bei traumhaftem Ausblick mit köstlichen Hollerprodukte verwöhnt.

Die auf 1280m am Fuße des Gennerhorns gelegene Reithütte ist eine von 25 Hütten, die über die 216 Hektar große Genneralm verstreut liegen, wovon jedoch nur drei eine Ausschank für Gäste betreiben. Eine davon ist die 200 Jahre alte Reithütte, welche zwar schon einmal bis 1973 bewirtschaftet war, dann jedoch erst wieder 2006, nach dem sie von Herta und Franz Mösenbichler neu aufgebaut wurde. Selbst Besitzer eines Bauernhofes in Hintersee, blieb ihnen damals jedoch nicht die Zeit sich um die Hütte zu kümmern, weshalb ihre Tochter die ersten drei Sommer für die Gäste sorgte. Als dann der Sohn den Hof übernahm, konnten sich auch die beiden endlich ihren Traum vom Sommer auf der Alm erfüllen und sich ganz der Hütte widmen. Heute leben auf der Alm zehn Milchkühe und zwei Kälber, und bei den zahlreichen Wanderern, die verköstigt werden wollen, gibt es immer genug zu tun. Und trotz der vielen Arbeit, die das Almleben mit sich bringt, genießen sie dieses in vollen Zügen. Das spüren auch die Gäste, wenn sie mit viel Herzlichkeit und köstlichen Schmankerln verwöhnt werden. Vor allem die Almjause kann sich sehen lassen, besteht diese doch aus selbst gemachtem Schnitt- und Frischkäse, sowie eigens geräuchertem Speck von den hofeigenen Schweinen. Auch die von Herta mit viel Liebe zubereiteten Kasnocken, Ripperln oder Schweinsbraten lassen sich bei dem herrlichen Ausblick auf das Tennengebirge so richtig genießen.

Herta und Franz Mösenbichler - Gastgeber mit viel Leidenschaft...

Herta und Franz Mösenbichler - Gastgeber mit viel Leidenschaft...

... heißen ihre Gäste herzlich Willkommen!

... heißen ihre Gäste herzlich Willkommen!

Erfrischend dazu bieten die Wirtsleute gerne hausgemachte Säfte, wie etwa Zitronenmelisse oder Pfefferminz an. Natürlich darf auch ein Verdauungsschnapserl nicht fehlen, wobei die Wahl bei den zahlreichen Ansatzschnäpsen, wie Zirbe, Latsche, Lerche, Rotklee, Heidelbeer und Brombeer ziemlich schwer fällt.

Besonders angetan hat es dem Ehepaar Mösenbichler jedoch der Holler, wird dieser doch wo immer auch gesichtet, sofort gepflückt. So kann es schon einmal vorkommen, dass sie selbst von einer Italienreise mit einem Kofferraum voll Holler nach Hause kommen. Da freut es sie natürlich besonders, dass das heurige Jahr, wie Franz erklärt, ein besonders gutes Hollerjahr werden wird, was sich jetzt schon aus der Dicke der Blüten erkennen lässt. Diese werden sogleich von Herta zu Hollersirup oder Hollerlikör verarbeitet, aber auch als gebackene Strauben finden die duftenden Blüten bei den Gästen großen Anklang.

Aus den im Herbst geernteten Beeren wird natürlich Marmelade gemacht, die sowohl zum Kaiserschmarrn als auch zu den Pofesen schmecken. Apropos Pofesen – für die ihrigen ist Herta weithin berühmt, was, wie sie selbst bescheiden erklärt, vielleicht an dem speziellen, mit Rum und Vanillezucker verfeinerten Teig liegen mag. Doch das genaue Rezept bleibt ihr Geheimnis, was gut so ist, schmecken die Pofesen doch auf der Terrasse der Reithütte ohnehin am besten.

Ein spritziger Hollerblütensaft erfrischt selbst den müdesten Wanderer :-)

Ein spritziger Hollerblütensaft erfrischt selbst den müdesten Wanderer :-)

...passt auch hervorragend zur zünftigen Almjause!

...passt auch hervorragend zur zünftigen Almjause!

...und bei dem Ausblick schmeckts gleich noch viel besser!

...und bei dem Ausblick schmeckts gleich noch viel besser!

Die Holleralmen der Regionen Wolfgangsee und Fuschlsee stellen sich vor – Heute der Lienbachhof auf der Postalm

| Autor areinthaler | 185 Views

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Keine andere Pflanze passt mit ihrem knorrigem Stamm, den lieblich duftenden Blüten und den süß schmeckenden Beeren besser ins Salzkammergut als der Holler. Und das wussten die Einheimischen rund um den Wolfgangsee und den Fuschlsee immer schon zu schätzen, werden die Blüten und Beeren der heimischen Pflanze doch seit jeher zu schmackhaften Köstlichkeiten verarbeitet.

Passend zu Beginn eines sommerlichen Wochenendes stellen wir heute mit dem  Lienbachhof auf der Postalm eine weitere Holleralm vor, welche mit ihren Hollerspezialitäten die perfekte Einkehr bei einer traumhaften Wanderung auf dem Almplateau bietet.


In dem inmitten des Postalmplateaus gelegenen Lienbachhof werden schon seit 1972 Gäste mit bodenständiger Hausmannskost bewirtet. Seit Ulli Buchegger den großen Gasthof 1999 von ihren Eltern übernommen hat, sorgt sie, gemeinsam mit ihrem Mann, für das Wohl der zahlreichen Wanderer, Radfahrer und Biker. Dabei wird vor allem viel Wert darauf gelegt, dass im Lienbachhof nur Produkte aus der Region auf den Teller kommen, wie etwa Käse aus der nahgelegenen Käserei Schnitzhofer oder aus Abersee.

Chefkoch Toni, der schon seit 25 Jahren für die Gäste des Lienbachhofes kocht, zaubert neben pikanten Gerichten und gschmackigen Jausentellern vor allem auch süße Köstlichkeiten, wie Torten und Strudel, für die er auch weithin bekannt ist.

Natürlich darf der Holler, als heimische Pflanze im Lienbachhof nicht fehlen. Den pflückt die Chefin selbst, kennt sie doch die besten Plätze rund um Ischl, aber auch entlang der Postalmstrasse, wo der länger blühende und intensiver schmeckende „Wilde Holler“ wächst. So gibt es immer reichlich Nachschub der vielfältig verwendbaren Blüten und Beeren, die sogleich zu kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet werden.

Neben frischen Bauernkrapfen mit Hollerröster finden vor allem die schmackhaften Pofesen mit Hollergelee, welches mit Äpfeln und Zwetschken verfeinert wird und durch das Passieren eine besonders feine Konsistenz erhält, großen Anklang. Köstlich schmeckt es auch im Joghurt, welches wiederum Teil der Hollerjause für zwei Personen ist und neben Besagtem aus Pofesen, Hollerröster, Käse, Speck, selbst gebackenem Bauernbrot mit Butter, Hollersaft und Hollerlikör besteht.

Der Hollerlikör wird, wie auch das Gelee, Hollercremen und Holler-Lippenpflege am sogenannten „Hollertisch“ auch zum Verkauf angeboten.

Allerhand Köstlichkeiten werden am Hollertisch zum Verkauf angeboten...

Allerhand Köstlichkeiten werden am Hollertisch zum Verkauf angeboten...

...wie etwa aromatischer Hollerlikör...

...wie etwa aromatischer Hollerlikör...

Serviert werden die Hollerschmankerl stilgerecht von Ulli und ihren Mädls im eigens kreierten „Hollerdirndl“, und wenn dann auch noch die „Holler-Einriebe“ müde Beine wieder munter macht, lockt eine Wanderung entlang des wunderschönen Almblumenweges, der auch an den anderen Holleralmen der Postalm vorbeiführt.

Ulli im feschen "Hollerdirndl"

Ulli im feschen "Hollerdirndl"

Die Holleralmen der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee stellen sich vor – Die Mayerlehenhütte auf der Gruberalm

| Autor areinthaler | 605 Views

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Schon seit jeher wurde der Holler in der Region rund um den Fuschlsee und den Wolfgangsee sowohl als Heilmittel aber auch als vitaminreiche Zutat so mancher traditioneller Speisen geschätzt. Und so werden auch heute noch im Frühsommer die Blüten und im Herbst dann die Beeren gepflückt und zu allerlei Köstlichkeiten verarbeitet.
Die  „Holleralmen“ der Region Fuschlsee und Wolfgangsee, sowie der Hofladen Oberhinteregg und die Schnapsbrennerei Primushäusl locken ihre Gäste nicht nur aufgrund der traumhaften Lagen und urigen Atmosphären, sondern auch dank der erfrischenden Getränke und schmackhafte Speisen, in welchen der Holler die Hauptrolle spielt.

In den nächsten Wochen die einzelnen Almen genauer vor um “Gusto” auf einen “köstlichen” Besuch der Holleralmen der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee zu machen.


Wo Nachhaltigkeit Programm ist und die Ziegen charmante Gärtner sind –

die Mayerlehenhütte auf der Gruberalm

Die Mayerlehenhütte auf der Gruberalm

Die Mayerlehenhütte auf der Gruberalm

Frugal“ – was so viel wie „einfach“ heißt, so beschreibt Werner Matieschek in nur einem Wort jene Philosophie, mit der er und seine Frau Lisi die in einem vom Gennerhorn, Gruberhorn und Regenspitz umgebenen Kessel gelegene Almhütte bewirtschaften. Aber auch ursprünglich, urig und authentisch sind Beschreibungen, die ohne weiteres zu dem Betrieb auf der Gruberalm passen. Denn die sich im Familienbesitz befindliche Hütte wird schon seit 100 Jahren bewirtschaftet, wobei sie dabei eine von nur zwei Hütten in der Umgebung Hintersee ist, die das von sich behaupten können. Nachhaltigkeit wird auf der Mayerlehenhütte groß geschrieben, so fungieren die Ziegen beispielsweise als natürliche Rasenmäher und grasen dort, wo normalerweise mühevoll mit der Sense gemäht werden müsste. Auch die Trockentoilettenanlage und der damit verbundene sparsame Umgang mit Wasser, sowie die zukünftige geplante Photovoltaikanlage und eine thermische Solaranlage erfüllen diese Kriterien der Nachhaltigkeit. Dafür spricht auch dass, wenn Produkte zugekauft werden müssen, nur biologische Lebensmittel in Frage kommen. So entstand auch die Idee für das Bio-faire Frühstücksbuffet, das zum Beispiel Übernachtungsgästen (Nächtigungsmöglichkeiten im Heu oder auf dem Matratzenlager) angeboten wird.

Holleralmfest

Holleralmfest

Die Matischeks betreiben die Hütte zwar als Nebenerwerb, doch das ist schwer vorstellbar, bedenkt man, dass neben den von Werner gezüchteten Pinzgauer Kühen auch etliche Bergziegen und Mangalitza Hausschweine dort zu finden sind. Als Bio- und Heumilchbetrieb wird aus der Milch natürlich auch Frischkäse, Topfen und Joghurt hergestellt, und nach dem momentan stattfindenden Umbau soll in Zukunft auch Hart- und Schnittkäseproduktion dazu kommen. Auch der Schinken wird selbst produziert und findet natürlich großen Anklang bei hungrigen Wanderern.

Für die kulinarische Verpflegung der Gäste sorgt Lisi, die hervorragend kocht und berühmt für ihre Bauernkrapfen und Pofesen ist. Jeden Tag wird „angedampfelt“ und so gibt es immer frischen Nachschub der schmackhaften Köstlichkeiten.

Köstliches von der Hollerbeere...

Köstliches von der Hollerbeere...

Natürlich dürfen da auch Hollerprodukte nicht fehlen, gepflückt werden die Blüten im Frühsommer und die Beeren im Herbst vom Baum direkt bei der Hütte oder im naheliegenden Wald. Daraus entstehen dann Köstlichkeiten wie etwa Hollerblütengelee, Hollerröster, Hollertopfennockerl und Hollerstrauben. Erfrischend dazu sind die einzigartig schmeckenden Hollerblüten- und das Hollerbeerenkracherl. Und weil der Holler so gesund ist, ist auch nichts gegen einen Hollerschnaps einzuwenden, der auf der Mayerlehenalm angesetzt, aber auch gebrannt angeboten wird.

...und von der Hollerblüte...

...und von der Hollerblüte...

Dank der geschützten Lage finden sich auch unzählige Wildkräuter in der näheren Umgebung der Alm, welche von Werner leidenschaftlich gesammelt, und dann von Lisi etwa zu Kräuteraufstrichen verarbeitet werden. Aber auch die köstlichen Säfte, wie etwa den Zitronenmelissensaft, Schafgarben- oder Waldmeistersaft oder die zahlreichen Ansatzschnäpse dürfen sich Gäste nicht entgehen lassen. Für interessierte bietet Werner auch Kräuterspaziergänge an, wie etwa im Rahmen der „Via Culinaria for Kids“ (jeden Montag), aber natürlich auch für Erwachsene, die Wissenswertes über heimische Kräuter und deren Verarbeitung erfahren wollen.

Ein Prost auf die Holleralm Mayerlehenhütte!

Ein Prost auf die Holleralm Mayerlehenhütte!


“Fremdwandern” ist auch eine Option für uns Wanderdamen

| Autor Wolfgangseer Wanderwochen | 33 Views

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Die Wolfgangseer Wanderdamen, oder eine davon, “auf Tour” – Fahrt auf den Grünberg bei Gmunden, Wanderung zum Laudachsee

Ein Traum-Sommertagerl wie der gestrige Sonntag lädt zu einem Ausflug und warum sollte man nicht den Grünberg mit seiner neuen Seilbahn erkunden?
Kurz auf der Homepage geschmökert, Rucksäche gepackt, Kinder ins Auto und los geht’s! Die Anfahrt verlief ohne Problem, am Parkplatz wurde nach kurzer Zeit auch was frei und dann rauf zur Bahn, die Fahrt verlief rasch und schnell mit tollen Ausblick über den See. An der Bergstation sieht man am Rundherum, dass wirklich alles gerade erst fertiggestellt wurde. Wir nehmen den Weg Richtung Laudachsee (links) und gehen in ca. 1,5 Stunden zum wunderschön gelegenen Laudachsee. Wo wir uns zuerst mit einem Eis stärken und dann in den See hüpfen.
Nach einer wahren “Genussstunde” treten wir wieder den Rückweg an! Der dauert wider Erwarten sogar kürzer als der Hinweg. Ob es daran liegt, dass meine Kleinste sich liebend gerne “schultern” ließ? ;-)
Nach wenigen Minuten traten wir die Fahrt zurück nach Gmunden an, in einer sehr vollen Gondel und waren im Nu wieder in Gmunden.

Es war ein toller Ausflug mit einer gemütlichen Schwimmrunde in einem (für mich neuen) wunderschönen Salzkammergutsee.

Auf bald beim Wandern
Maria, im Namen der Wolfgangseer Wanderdamen

PS: Übrigens am Freitag, 11. Juli 2014 Radio Oberösterreich hören, ca. 12.30 Uhr, da gibt’s mehr von den Wanderdamen