Karte anzeigen
Seite personalisieren
Blog des Salzkammergutes
Melde dich mit deinem Facebook Konto an um eine persönliche Reihung der Beiträge zu erhalten!
Login

In einem Land vor unserer Zeit – Mit dem Keltenzug zum Keltenbaumweg im Attergau – Blaue Zungen, umgedrehte Baumstämme, emanzipierte Keltinnen

| Autor Attermauserl | 12 Views

Teilen 0

"Bähh" - ganz blaue Zungen

„Schau mal, meine Zunge ist ganz blau!“ rief mir ein kleines Mädchen ganz aufgeregt zu und streckte mir die Zunge entgegen, gerade als ich am Bahnhof in Attersee am Attersee um 13:30 ankam. Das muss wohl am „Zaubertrank“ liegen, erklärte mir ein Erwachsener, der direkt neben dem Mädchen stand. Wir hatten noch 20 Minuten Zeit bevor der Keltenzug, das Attergauer Kinderprogramm der besonderen Art, um 13:50 abfuhr. Was uns erwartete waren emanzipierte Keltinnen, hosentragende Kelten, umgedrehte Baumstämme, ein Waldtelefon und vieles mehr. (weiterlesen…)

Die Holleralmen rund um den Fuschlsee und Mondsee – HEUTE die Waldhofalm, wo nicht nur Golfer entspannt genießen

| Autor areinthaler | 35 Views

Karte anzeigen Teilen 0

Da ja Gott sei Dank die Sonne wieder vom Himmel lacht, würden wir euch heute gerne einen weiteren Almentipp mit auf den weg geben. Dieses Mal stellen wir euch eine weitere Holleralm der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee vor, die, zum Hotel Ebner’s Waldhof gehörenden Waldhofalm in Fuschl am See, welche nicht nur durch die einfache Erreichbarkeit, sondern vor allem durch ihre einzigartige Lage punktet und wahrlich entspannte Momente garantiert. Denn ist diese auch gleichzeitig so etwas wie das Clubhaus des Golf Clubs Fuschl, welcher am Fuße des Schobers, und somit hoch über dem Fuschlsee liegt und durch die einzigartige natürliche Umgebung und einen traumhaften Ausblick besticht.

Hoch über dem Fuschlsee, idyllisch gelegen - die Waldhofalm

Hoch über dem Fuschlsee, idyllisch gelegen - die Waldhofalm

Doch natürlich ist die Waldhofalm nicht nur für Golfer zugänglich, sondern bietet auch für Ausflügler und Wanderer eine wunderschöne Zukehrmöglichkeit und köstliche Schmankerl. Dafür sorgt Daniel Leitner, selbst aus der Gegend stammend und nun seit sechs Jahren Chef der Alm. Diese gibt es an sich schon 15 Jahre (inklusive kleiner Golf-Übungsanlage), vor fünf Jahren wurde dann jedoch ein 9-Loch Golfplatz erbaut und somit der Grundstein für eine urige Alm mit sonniger Terrasse gelegt, auf der sich sowohl Golfer als auch nicht-golfende Gäste wohlfühlen.

Auch nicht-golfende Gäste sind auf der sonnigen Terrasse herzlich willkommen

Auch nicht-golfende Gäste sind auf der sonnigen Terrasse herzlich willkommen

Die originelle Einrichtung der Innenräume spiegelt auch Daniels Philosophie wieder, die Waldhofalm soll ein Almbetrieb bleiben, mit bodenständigen und vor allem regionalen Produkten, die in die Gegend passen. So finden sich keine Massenprodukte auf der Karte, wie etwa Softdrinks. Nur der Almdudler darf rauf, da hier einfach der Zusammenhang passt, wie Daniel mit einem Augenzwinkern erklärt. Dafür gibt es köstliche Säfte, die er von einem oberösterreichischen Obstbauern bezieht. Oder auch das angebotene Bier, welches von einer kleinen Brauerei aus Hof bei Salzburg stammt.

Humorvolle und originelle Einrichtung

Humorvolle und originelle Einrichtung

...wie etwa auch das "Bauernschach"

...wie etwa auch das "Bauernschach"

Vom Chef persönlich für gut befinden :-)..

Vom Chef persönlich für gut befinden :-) ..

Mit einem erfrischenden Bier schmeckts noch besser!

Mit einem erfrischenden Bier schmeckts noch besser!

Deshalb ist es für Daniel nur selbstverständlich auch Hollerprodukte anzubieten, ist er doch mit diesen aufgewachsen, da seine Mutter schon immer Saft und Marmelade aus der schmackhaften heimischen Pflanze hergestellt hat. Von ihr hat er sich auch einiges abgeschaut, von der richtigen Auswahl der Blüten oder Beeren, denn werden die Blüten im Frühsommer gepflückt, gibt es im Herbst natürlich keine Beeren mehr. So muss sorgfältig abgewogen werden, welcher Strauch Blüten- und welcher Strauch Beerenlieferant wird. Gepflückt wird rund um die Alm, aber auch in seiner Heimatgemeinde Thalgau, denn der Strauch vor der Waldhofalm würde eindeutig zu wenig Rohstoff für die Hollerköstlichkeiten bieten. So steht er nur zur Zierde und gibt Gästen mit seinen duftenden Blüten einen Vorgeschmack auf die angebotenen Hollerschmankerl. So etwa auf erfrischenden Hollerblütensirup, Apfel-Hollersaft, den sogenannten „Kaiserspritzer“, das für die Gegend typische Hollerkoch, Kompott und Pofesen mit Hollermarmelade. Diese und andere süße Sünden des Chefkochs des Hotels Ebners Waldhof, dessen Phantasie oft sehr kreative Köstlichkeiten entspringen, werden dann natürlich an die Waldhofalm geliefert und lassen sich am besten auf der sonnigen Terrasse oder in einem der bequemen Holzliegen genießen.

Und zum Abschluss gibt’s dann einen Hollerschnaps, nur aus medizinischen Gründen natürlich, denn dieser ist, auch das hat Daniel von seiner Mutter gelernt, äußerst gesund und eigentlich reine Medizin.

..lädt zum Liegenbleiben ein...

..lädt zum Liegenbleiben ein...

...deshalb kommen wir sicher gerne wieder :-)!

...deshalb kommen wir sicher gerne wieder :-) !

Besuch beim A – Bier: „Jo bei uns is ois a bisserl anders als wie bei de aundan“

| Autor Attermauserl | 371 Views

Karte anzeigen Teilen 0

(Beitrag von Simone) „Des Bier kannst da glei selber hoin, do hinten is die Saugstelle!“ Das war so ziemlich der erste Satz den ich hörte als ich das kleine A-Bierstüberl in Straß im Attergau betrat. Auf was ich mich da eigentlich eingelassen hatte wusste ich nicht, aber schon bald lernte ich Lothar kennen. Lothar – einer der A-Bier-Betreiber.

(weiterlesen…)

“Süsses Wandern” auf den Holleralmen rund um den Wolfgangsee und den Fuschlsee – heute die Strobler Hütte auf der Postalm

| Autor areinthaler | 142 Views

Karte anzeigen Teilen 0

Wenn jetzt schön langsam die Hollerbeeren reif werden, ist wieder Hochsaison für Pflücker in den Regionen Wolfgangsee und Fuschlsee. Und das lassen sich auch die Holleralmen nicht entgehen, fleissig wird gesammelt und dann eingekocht, denn  die vitaminreichen, dunklen Beeren sind Grundzutat für süsse Marmeladen, Säfte, Liköre und andere Köstlichkeiten, die  sich Wanderer auf den 5 Holleralmen am Wolfgangsee und den 6 am Fuschlsee schmecken lassen können.

Als Wandertipp für das kommenden Wochenende empfehlen wir euch heute wieder eine jener Holleralmen die auf der Postalm gelegene Strobler Hütte, auf welcher Wanderer und Radfahrer mit süssen Gerichten und erfrischenden Säften verwöhnt werden. Ein bisschen versteckt liegt sie inmitten des Waldes, doch nimmt man den kurzen, jedoch wunderschönen Wanderweg vom Hauptparkplatz, taucht nach ca. 20 Minuten inmitten einer idyllischen Waldlichtung die Strobler Hütte auf.

Ein idyllischer Waldweg führ direkt zur...

Ein idyllischer Waldweg führ direkt zur Strobler HütteEin idyllischer Waldweg führ direkt zur...

 Strobler Hütte.

Strobler Hütte.

Die auf 1250m hoch liegende, 85 Jahre alte Hütte ist eigentlich im Besitz des Strobler Wintersportvereins, wurde jedoch 1994 an den gebürtigen Strobler Günther Gusenleitner verpachtet, der seitdem Wanderer und Radfahrer mit köstlicher Hausmannskost und traditionellen Schmankerln verwöhnt. Gusi, wie ihn alle gerne nennen, kennt die Hütte schon ewig, hat er doch als kleiner Bub seine Sommerferien auf der Vereinshütte verbracht. Heute sieht er die Arbeit dort nicht nur als Lebenserwerb, sondern ist es für ihn vor allem eine Herzensangelegenheit am „schönsten Platz überhaupt“ sein Geld verdienen zu dürfen.

Gewürzt wird natürlich aus dem eigenen Kräutergarten..

Gewürzt wird natürlich aus dem eigenen Kräutergarten..

Gusi und sein Team verwöhnen ihre Gäste mit schmackhaften Köstlichkeiten und viel guter Laune :-)

Gusi und sein Team verwöhnen ihre Gäste mit schmackhaften Köstlichkeiten und viel guter Laune :-)

Und so sorgt er, als gelernter Koch, natürlich höchstpersönlich für das leibliche Wohl seiner Gäste. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ihn diese immer nur im Kochgewand zu Gesicht bekommen, aber auch deshalb weil er „ka Tracht mag“, wie er offenherzig zugibt. Seine Kochkunst überzeugt auf jeden Fall, und da ihm nur regionale und saisonale Produkte in den Kochtopf kommen, richtet sich die Karte ganz nach dem Angebot der Lebensmittel. Ob Kaiserschmarrn, Kasnockn, Strudel, Ragout oder unterschiedlichste Schwammerlgerichte, Freunde der Hausmannskost kommen hier mit Sicherheit auf ihre Kosten. Dazu sorgen, je nach saisonalem Angebot, wechselnde Tagesgerichte wie Knödel in den verschiedensten Variationen, Erdbeerkuchen, Spargel oder Wildgerichte für feine kulinarische Abwechslung.

Mhmmm... Palatschinken mit Hollermarmelade...

Mhmmm... Palatschinken mit Hollermarmelade...

Natürlich erfreuen sich auch seine Hollerprodukte großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Der Hollerstrauch vor der Hütte blüht zwar eher nur zur Zierde, denn würden seine Blüten und Beeren nicht einmal einen Bruchteil des Bedarfs der Hütte decken. Doch Gusi weiß sich da jedoch zu helfen und pflückt seinen Holler im Weissenbachtal, welches bekannt ist für seine üppigen Hollersträuche. Aus den Blüten wird dann sogleich Sirup gemacht, viel Arbeit, bedenkt man doch, dass es ca. 50-70 Blüten für zehn Liter des köstlichen Saftes benötigt. Doch diese lohnt sich auf jeden Fall, denn zusätzlich mit Minze verfeinert oder mit Buttermilch aufgespritzt ist er ein köstlicher Durstlöscher.

Aber auch als Speise eignen sich die Blüten hervorragend, so serviert der Chef sie etwa gerne gebacken als sogenannte „Strauben“. Werden im Herbst dann die Hollerbeeren reif, geht es ans Eingemachte, denn dann werden diese zu Marmelade verarbeitet und zu Palatschinken und Pofesen serviert.

Traumhafter Blick in Richtung Tennengebirge

Traumhafter Blick in Richtung Tennengebirge

Meditatives Plätschern :-)

Meditatives Plätschern :-)

Werden diese süßen Leckereien auf der wunderschönen Terrasse mit Blick auf den Braunedel und bis hinein ins Tennengebirge genossen, scheint die Welt still zu stehen, „Entspannung pur“, wie auch Gusi findet.

Eine weitere Holleralm der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee freut sich auf ihre Gäste – die Reithütte auf der Genneralm

| Autor areinthaler | 153 Views

Karte anzeigen Teilen 0

Passend zu Beginn des verlängerten Wochenendes gibts heute einen weiteren Tipp für eine wunderschöne Wanderung auf eine der Holleralmen der Regionen Fuschlsee und Wolfgangsee.

Auf der traumhaften Genneralm gelegen, erwartet Wanderer die gemütliche Reithütte, in welcher sich die  Familie Mösenbichler liebevoll um ihre Gäste kümmert und diese bei traumhaftem Ausblick mit köstlichen Hollerprodukte verwöhnt.

Die auf 1280m am Fuße des Gennerhorns gelegene Reithütte ist eine von 25 Hütten, die über die 216 Hektar große Genneralm verstreut liegen, wovon jedoch nur drei eine Ausschank für Gäste betreiben. Eine davon ist die 200 Jahre alte Reithütte, welche zwar schon einmal bis 1973 bewirtschaftet war, dann jedoch erst wieder 2006, nach dem sie von Herta und Franz Mösenbichler neu aufgebaut wurde. Selbst Besitzer eines Bauernhofes in Hintersee, blieb ihnen damals jedoch nicht die Zeit sich um die Hütte zu kümmern, weshalb ihre Tochter die ersten drei Sommer für die Gäste sorgte. Als dann der Sohn den Hof übernahm, konnten sich auch die beiden endlich ihren Traum vom Sommer auf der Alm erfüllen und sich ganz der Hütte widmen. Heute leben auf der Alm zehn Milchkühe und zwei Kälber, und bei den zahlreichen Wanderern, die verköstigt werden wollen, gibt es immer genug zu tun. Und trotz der vielen Arbeit, die das Almleben mit sich bringt, genießen sie dieses in vollen Zügen. Das spüren auch die Gäste, wenn sie mit viel Herzlichkeit und köstlichen Schmankerln verwöhnt werden. Vor allem die Almjause kann sich sehen lassen, besteht diese doch aus selbst gemachtem Schnitt- und Frischkäse, sowie eigens geräuchertem Speck von den hofeigenen Schweinen. Auch die von Herta mit viel Liebe zubereiteten Kasnocken, Ripperln oder Schweinsbraten lassen sich bei dem herrlichen Ausblick auf das Tennengebirge so richtig genießen.

Herta und Franz Mösenbichler - Gastgeber mit viel Leidenschaft...

Herta und Franz Mösenbichler - Gastgeber mit viel Leidenschaft...

... heißen ihre Gäste herzlich Willkommen!

... heißen ihre Gäste herzlich Willkommen!

Erfrischend dazu bieten die Wirtsleute gerne hausgemachte Säfte, wie etwa Zitronenmelisse oder Pfefferminz an. Natürlich darf auch ein Verdauungsschnapserl nicht fehlen, wobei die Wahl bei den zahlreichen Ansatzschnäpsen, wie Zirbe, Latsche, Lerche, Rotklee, Heidelbeer und Brombeer ziemlich schwer fällt.

Besonders angetan hat es dem Ehepaar Mösenbichler jedoch der Holler, wird dieser doch wo immer auch gesichtet, sofort gepflückt. So kann es schon einmal vorkommen, dass sie selbst von einer Italienreise mit einem Kofferraum voll Holler nach Hause kommen. Da freut es sie natürlich besonders, dass das heurige Jahr, wie Franz erklärt, ein besonders gutes Hollerjahr werden wird, was sich jetzt schon aus der Dicke der Blüten erkennen lässt. Diese werden sogleich von Herta zu Hollersirup oder Hollerlikör verarbeitet, aber auch als gebackene Strauben finden die duftenden Blüten bei den Gästen großen Anklang.

Aus den im Herbst geernteten Beeren wird natürlich Marmelade gemacht, die sowohl zum Kaiserschmarrn als auch zu den Pofesen schmecken. Apropos Pofesen – für die ihrigen ist Herta weithin berühmt, was, wie sie selbst bescheiden erklärt, vielleicht an dem speziellen, mit Rum und Vanillezucker verfeinerten Teig liegen mag. Doch das genaue Rezept bleibt ihr Geheimnis, was gut so ist, schmecken die Pofesen doch auf der Terrasse der Reithütte ohnehin am besten.

Ein spritziger Hollerblütensaft erfrischt selbst den müdesten Wanderer :-)

Ein spritziger Hollerblütensaft erfrischt selbst den müdesten Wanderer :-)

...passt auch hervorragend zur zünftigen Almjause!

...passt auch hervorragend zur zünftigen Almjause!

...und bei dem Ausblick schmeckts gleich noch viel besser!

...und bei dem Ausblick schmeckts gleich noch viel besser!